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Schlagwort: e-Flotte

E-Mobilität im Unternehmen: So begeistern Sie Ihre Mitarbeitenden und entkräften Mythen!

Die Transformation zur Elektromobilität ist für viele Unternehmen eine Notwendigkeit, doch oft begegnet sie intern noch Ängsten, Sorgen und hartnäckigen Mythen. Wir widmen uns der entscheidenden Frage, wie Unternehmen ihre Mitarbeitenden aktiv abholen und für den Umstieg auf Elektrofahrzeuge begeistern können – selbst bei einem radikalen Schritt hin zu einer 100%igen E-Flotte.

Der Schlüssel zum Erfolg: Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung!

Der wichtigste Ansatzpunkt, um Ängste abzubauen und Mitarbeitende zu überzeugen, stellt eine umfassende Aufklärung dar. Viele der kursierenden Mythen sind längst widerlegt, halten sich aber hartnäckig, oft auch durch gezielte Falschinformationen von Interessengruppen.

Praktische Strategien zur Mitarbeitermotivation:

  1. Erfahrungen ermöglichen: Lassen Sie Ihre Mitarbeitenden ein Elektroauto Probe fahren, idealerweise für zwei Wochen. So können sie das Fahrgefühl erleben und verstehen, was es bedeutet, ein E-Auto im Alltag zu nutzen, noch bevor sie den Dienstwagen bestellen.
  2. Transparente Kommunikation durch verschiedene Kanäle:
    • Erstellen Sie Videos, die Mythen rund um die E-Mobilität entkräften und Prozesse erklären (z.B. den Wallbox-Installationsprozess). Zur Inspiration finden Sie am Ende des Blogbeitrages passende Videos vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMK) aus Österreich.
    • Nutzen Sie FAQs, Podcasts oder interne Video-Sprechstunden und Talks, in denen Mitarbeitende gezielt ihre Fragen zu E-Autos stellen können.
  3. Individuelle Begleitung: Nutzen Sie Eins-zu-eins-Gespräche, anstatt großer Gruppendiskussionen. Oft gibt es nur eine spezifische Frage oder Sorge, die einen Mitarbeiter wirklich beschäftigt. Im Einzelgespräch können diese Ängste und Nöte direkt und effizient adressiert werden, ohne dass sich Diskussionen unnötig aufbauschen.
  4. Der „E-Fahrzeug-Führerschein“: Ein umfassendes Schulungsprogramm, das von der Fahrzeugbestellung über die Installation einer Wallbox bis hin zur Funktionsweise der Ladekarte und dem Umgang mit potenziellen Problemen (z.B. einem festsitzenden Ladekabel) alles abdeckt.

Mythos-Check: Stehen Sie im Stau mit leerem Akku?

Ein weit verbreiteter Mythos ist die Sorge, dass der Akku eines E-Autos im Stau, besonders bei extremen Temperaturen (Winterkälte oder Sommerhitze), schnell leer ist. Alexander Schuh entkräftet diesen Mythos entschieden. Ihm ist kein einziger Fall bekannt, in dem dies passiert wäre. Im Gegenteil: E-Fahrer profitieren von funktionierenden Heizungen oder Klimaanlagen durch die Wärmepumpen und Batterien, während Verbrennerfahrer oft frieren müssen, wenn sie den Motor abstellen. Der Verbrauch im Stau ist minimal; selbst nach stundenlangem Stillstand sinkt die Reichweite nur um wenige Prozentpunkte, etwa 5%. Auch bei einem Autozug läuft die Klimaanlage problemlos weiter.

Fazit: Ängste nehmen, Vorteile aufzeigen

Indem Unternehmen proaktiv aufklären, praktische Erfahrungen ermöglichen und individuelle Sorgen ernst nehmen, können sie ihre Mitarbeitenden erfolgreich für die Elektromobilität und eine E-Flotte begeistern. Die anfänglichen Ängste weichen dann schnell der Erkenntnis über die vielen Vorteile.

Möchten Sie noch tiefer in das Thema eintauchen und erfahren, welche weiteren Aspekte Alexander Schuh in seinem Fleettalk beleuchtet? Dann schauen Sie sich das vollständige Video an!

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Mehr Informationen

Zur Inspiration: Die Videoserie „Mythen zur E-Mobilität“ wurde vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMK) aus Österreich produziert und ist auf verschiedenen Plattformen wie YouTube und Vimeo verfügbar. In dieser Serie werden gängige Missverständnisse und Mythen rund um Elektroautos und Elektromobilität aufgegriffen und mit Fakten widerlegt. Beispielsweise wird im Video „Mythen zur E-Mobilität: Aliens und Akkudauer“ der Mythos entkräftet, dass der Akku eines E-Autos im Stau aufgrund von Klimaanlage oder Heizung schnell leer wird. Weitere Videos:

Das BMK stellt diese Videos zur Verfügung, um die Öffentlichkeit sachlich und fundiert über Elektromobilität aufzuklären.

Die besten Ladekartenanbieter: Wie Sie im Tarifdschungel den Überblick behalten

Die Elektromobilität nimmt Fahrt auf, doch mit der steigenden Anzahl an Ladepunkten und Anbietern wächst auch die Komplexität bei der Wahl der passenden Ladekarte. Wir widmen uns der Frage, welche Ladekartenanbieter die günstigsten Konditionen bieten und worauf Unternehmen bei ihrer Entscheidung achten sollten.

Keine pauschale Antwort: Eine Ausschreibung ist Gold wert

Eine klare Antwort auf die Frage nach dem einen besten und günstigsten Ladekartenanbieter gibt es nicht. Grundlage für die Auswahl eines individuell passenden Anbieters sind die eigenen Anforderungen. Unternehmen sollten ihr eigenes Ladeverhalten kennen oder  wenigstens abschätzen (Gesamt-Ladevolumen, Verteilung AC-/DC-Laden, etc.). Es wird empfohlen, diese Daten als Grundlage für eine Ausschreibung heranzuführen, um die für das eigene Unternehmen passenden Konditionen zu finden. Und wie immer gilt: Der Teufel steckt oft im „Kleingedruckten“.

Wichtige Kriterien, die das „Kleingedruckte“ oft beinhaltet:

  • Blockiergebühren: Ein entscheidender Faktor sind die sogenannten Blockiergebühren. Einige Anbieter berechnen diese bereits nach 3 Stunden, andere erst nach 3,5 oder 4 Stunden Standzeit an der Ladesäule. Diese Gebühren können sich schnell summieren und den Kilowattpreis erheblich verteuern.
  • Kosten für AC- und DC-Laden: Es ist wichtig zu prüfen, was AC-Laden (Wechselstrom) und DC-Laden (Gleichstrom/Schnellladen) kosten, da hier oft unterschiedliche Tarife gelten.
  • Kalkulationssicherheit durch Standardpreise: Für Unternehmen, die Planungssicherheit wünschen, ist die Frage relevant, ob ein Anbieter Standardpreise bietet.

Die „Großen“ Anbieter und neue Trends

Bei der Suche nach Anbietern sollten die großen Player in Betracht gezogen und gegeneinander abgewogen werden. Zu den typischen Karten, die in Analysen häufig auftauchen, gehören:

Diese großen Anbieter haben oft den Vorteil, dass sie neben einer Lösung für Laden unterwegs auch Angebote für die Abrechnung des Ladens zu Hause bereitstellen. So könnte die Anzahl von Dienstleistern und Schnittstellen für das Thema Laden im Unternehmen reduziert werden.

Interessanterweise beobachten wir jedoch mittlerweile auch einen neuen Trend: Einige Flotten händigen ihren Mitarbeitern zwei Ladekarten aus. Die Idee dahinter ist, dass die Mitarbeiter selbst schauen, wo sie günstiger laden können, ähnlich wie es früher bei Tankkarten der Fall war, um auf die besten Konditionen der großen Netze zugreifen zu können. Angesichts des aktuellen „Dschungels“ bei den Ladetarifen kann dies durchaus sinnvoll sein.

Fazit: Gründliche Analyse statt Blindflug

Die Wahl des richtigen Ladekartenanbieters erfordert eine detaillierte Betrachtung der individuellen Anforderungen und eine genaue Analyse der Konditionen im Kleingedruckten. Eine sorgfältige Ausschreibung kann hier den Weg ebnen, um die wirtschaftlichste und praktischste Lösung für Ihre Flotte zu finden.

Möchten Sie tiefer in dieses Thema eintauchen? Dann schauen Sie sich das vollständige Video aus unserer Fleettalk-Reihe an!

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